Klingt nach Krenn

 

KlingerKrenn Hörmirzu

Zu zweit komponiert und schreibt sich die Musik wie von selbst! Dreamteam: Andreas und Katharina KlingerKrenn

Ein Ehepaar das sich gesucht und gefunden hat: Andreas und Katharina, alte Hasen der österreichischen Musikszene – Viech, Klinger und Ondi sind nur einige der erfolgreichen Musikprojekte. Zum Jahrestag steht ein gemeinsames Musikalbum am Frühstückstisch, denn Blumen kann doch jeder!

Nun heißt’s neue Stadt – neues Glück: Pfirti Graz und Hallo Leipzig!

Im Gepäck das frisch gebackene Album „KlingerKrenn“ mit gemeinsamen Liedern der beiden kürzlich Vermählten. Eine große Portion Liebe sowie Frohsinn gepaart mit Funken Gesellschaftskritik inklusive Revoluzer-Pläne, getoppt mit tiefen Gedanken und Emotionen ergibt ein harmonisches, authentisches und geradliniges Album.

KlingerKrenn wird auf dem eigenem Label Hoermirzu veröffentlicht und ist nur digital auf ihrer Website gratis verfügbar und kann via Bandcamp gekauft werden – ohne Werbung und Drittanbieter.

Ein Konzept welches ich nur gutheißen kann – taugt mir! 🙂

Darum ein Adieu an die Musikindustrie, denn gute Musik braucht Talent, Herz und ein bisschen Hausverstand!

Im Interview zu meinen 7 Fragen verraten mir die beiden noch einige Details über ihre sozialen Projekte mit Jugendlichen, Tipps für musikalische Durchstarter der österreichischen Musikszene und dass sie sich mit dem süßen Popcorn in Deutschland noch nicht so wirklich angefreundet haben.

  • Was schätzt ihr besonders an Österreich?
    • Wir sind im Juli von Graz nach Leipzig, Deutschland ausgewandert. Wenn wir zur Zeit an Österreich denken dann vor allem an alle FreundInnen, mit denen wir viel musiziert, unternommen und erlebt haben.
  • Welches österreichische Produkt würdet ihr vermissen?
    • Hier in Leipzig vermissen wir vor allem salziges Popcorn, Kernöl und Neocitran.
  • Was könnte Österreich besser machen? Wo gibt es mehr Potential?
    • Für unser alltägliches Leben brauchen wir natürlich immer mehr Kulturarbeit. Der Stellenwert von Sub/Pop/Jugendkultur sollte endlich dem der Hochkultur angepasst werden. Nicht nur mit finanziellen Fördermöglichkeiten, sondern vor allem durch das gesicherte Bereitstellen von Ressourcen wie Arbeitsräumen und Ausstellungs- oder Aufführungsmöglichkeiten.                                             Junge Menschen sollen das Gefühl haben, dass sie sich die Zeit nehmen dürfen, um eigene kreative Ideen zu verwirklichen und ihre Kreativität gesellschaftlich gewollt wird. Weniger Konsum, mehr eigene Ideen!
  • Welches Land wäre eure Wahlheimat und warum?
    • In diesem Jahr ist unsere Wahl auf Leipzig gefallen. Hier leben wir in einer wirklich preiswerten  Wohnung und haben das Gefühl, dass uns diese Stadt genug Freiraum und Ressourcen zur Verfügung stellt, um unsere musikalischen Ideen umsetzen zu können.
  • Was wäre euer Rat an junge Musiker in Österreich?
    • Erstens: Sucht überall und jederzeit um Förderungen an! Die Kulturfachbereiche sollen spüren und sich damit beschäftigen, dass es euch gibt!
    • Zweitens: Hört auf, die Musikindustrie und die riesigen Firmen zu füttern, die das Interesse der Menschen Musik zu hören missbrauchen um mit Werbung Geld zu verdienen. Wir brauchen Plattformen, die wir individuell gestalten können, wo wir uns selbst präsentieren können und nicht als Massenprodukt vorgeführt werden. Wer der Musikindustrie alles in den Rachen stopft, bekommt nur die Kacke zurück! Also macht was euch wichtig ist, macht es mit Leuten mit denen ihr Spaß habt und versucht es den Menschen zu präsentieren, die sich für euch interessieren!
  • Was wäre euer Beruf wenn ihr nicht Musiker wärt?
    • Wir wären definitiv Job-Hopper. Mal das, mal das. Wahrscheinlich trotzdem im kulturellen und soziale Bereich.
  • Was ist eure Erfolgsformel?
    • Unsere Formel ist, dass wir unser persönliches Tun und Handeln als Erfolg deklarieren. Wir haben uns einen Alltag zurechtgelegt, in dem wir uns nur mit Musikmachen beschäftigen können. Wir können täglich komponieren, mit so vielen unterschiedlichen Menschen wie uns Spaß macht kooperieren und unser soziales Musikprojekt „LautStark“ umsetzen, bei dem wir Jugendlichen in sozialen Einrichtungen die Möglichkeit bieten, Musik zu machen und professionell aufzunehmen. Wir hoffen das auch in Zukunft so machen zu können, im besten Fall mit größerer Aufmerksamkeit und Breitenwirkung.

 

Weitere Infos

Offizielle Website des Duos KlingerKrenn

Hörprobe Bandcamp – KlingerKrenn

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